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Hülsenfrüchte

Superfood Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte sind mit rund 20 000 Arten die drittgrößte Familie der Blütenpflanzen. Zu ihnen gehören zum Beispiel Erbsen, Bohnen, Soja, Linsen, Kichererbsen, Lupinen, Klee, Platterbsen, Akazien und Erdnüsse.

Hülsenfrüchte sind ungeheuer gesund, denn sie

  • enthalten wertvolles Pflanzenprotein (Eiweiß) sowie überwiegend ungesättigte Fettsäuren
  • liefern Mineralstoffe und sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe
  • sind mit Ausnahme von Sojabohnen fettarm
  • sättigen durch die enthaltenen Kohlenhydrate langfristig
  • fördern Darmbakterien
  • sind ballaststoffreich, cholesterinarm und glutenfrei

Mit dem Verzehr von Hülsenfrüchten trägst Du aktiv zum Erhalt unserer Umwelt bei, denn sie

  • sind sehr eiweißreich und können dadurch zur Reduktion des Fleischkonsums beitragen.
  • sind ressourcenschonend (Für 1 kg Linsen werden 1250 Liter Wasser benötigt, für 1 kg Rindfleisch dagegen 13 000 Liter.)
  • passen sich an das sich ändernde Klima an.
  • fördern die Artenvielfalt.
  • produzieren Stickstoff, reichern diesen im Boden an und verbessern so die Bodenfruchtbarkeit
  • haben einen niedrigen Düngerverbrauch.

In der Küche sind Hülsenfrüchte so vielseitig wie kein anderes pflanzliches Nahrungsmittel

Sie lassen sich sowohl herzhaft zubereiten als Salate, Aufstriche, Bratlinge, Soßen, Gemüsepfannen, Eintöpfe oder Knabbereien, aber auch sowie süß in Form von Brownies und Cookies. Eine Fülle leckerer Rezepte bekommst Du bei uns!

Grundsätzlich gilt:

  • Verzehre Hülsenfrüchte nicht roh. Eine Ausnahme bilden grüne Erbsen, Zuckerschoten und Erdnüsse.
  • Die schädlichen Inhaltsstoffe von Gartenbohnen und Kichererbsen (Phasin) werden beim Kochen zerstört.
  • Wenn Du Hülsenfrüchte vor dem Kochen (über Nacht) einweichst, verkürzt Du die Garzeit.
  • Entsorge unbedingt das Einweichwasser.
  • Gewürze wie Kümmel oder Anis unterstützen bei der Verdauung.
  • Gib Salz und Säure erst zum Ende der Garzeit zu.

    Weitere Informationen und Ansprechpartner